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Kognitives Stressmanagement

Ungewohnte psychische Belastungen durch die Corona-Krise

In der Corona-​Krise sind viele von uns einem ungewohnt hohen Maß an psychischer Belastung ausgesetzt. Zukunftsängste, steigender Druck von oben sowie der eingeschränkte Kontakt zu den Kollegen, die sich noch immer im Home-Office befinden, gehören aktuell zu den größten Stressoren deutscher Arbeitnehmer. Um mit diesem Stress umzugehen, gibt es verschiedene Methoden des Stressmanagements. Das instrumentelle sowie das palliativ-regenerative Stressmanagement haben wir in den vergangenen Wochen bereits ausführlich thematisiert. 

Diese Woche möchten wir die Methode des kognitiven Stressmanagements vorstellen, welches sich vor allem auf die mentale Einstellung, das Mindset, bezieht. Sie lässt sich deshalb besonders gut auf die aktuelle Situation beziehen, welche eine Ausnahmesituation und damit eine besondere Belastung darstellt. 

Sie kennen das sicher aus dem eigenen Bekanntenkreis oder von Kollegen: Unterschiedliche Menschen reagieren unterschiedlich auf bestimmte Stressoren, die von außen auf sie einwirken. Und während die einen schon wegen Kleinigkeiten gestresst und hektisch agieren, reagieren andere total cool und lassen sich scheinbar von nichts aus der Ruhe bringen. Denn ob Stress entsteht oder nicht, hängt von der individuellen Bewertung der Situation ab. Im kognitiven Stressmanagement geht es also darum, eine neue Sichtweise und Perspektive auf Stressauslöser zu bekommen. Damit ist das kognitive Stressmanagement eine sehr nachhaltige Methode, denn sie setzt an der Ursache an und wirkt damit präventiv. Allerdings ist sie deutlich schwieriger zu erlernen, als bspw. das palliativ-regenerative oder das instrumentelle Stressmanagement. Denn Denkmuster sind aus eigener Kraft nur sehr schwer zu durchbrechen.  

 

Tipps für kognitives Stressmanagement: 

1. Werfen Sie Ihren Perfektionismus über Bord! Akzeptieren Sie, dass niemand „perfekt“ ist – und dass das nichts Schlimmes ist. 

2. Akzeptieren Sie, dass Ihre eigene Leistungsfähigkeit begrenzt ist. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. 

3. Halten Sie nicht an jedem Ziel fest, das wahrscheinlich ohnehin unerreichbar ist. Ziele und Prioritäten können sich mit der Zeit verschieben. Und das ist okay. 

4. Begegnen Sie auch Problemen stets mit einer positiven und offenen Einstellung. Sehen Sie Schwierigkeiten als Herausforderung an. 

5. Fokussieren Sie sich auf die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind. Und lassen Sie sich nicht von kleinen Rückschlägen herunterziehen. 

Indem Sie aktives Stressmanagement betreiben, erhöhen Sie aktiv Ihre Leistungsfähigkeit und tun etwas für Ihre Gesundheit. Denn Stress kann nicht nur zu psychischen Erkrankungen wie bspw. Burnout führen. Stress ist unter anderem auch verantwortlich für körperliche Beschwerden wie Bluthochdruck, Atembeschwerden oder Diabetes Typ 2 und kann damit nachweislich krank machen. 

Sie wissen das alles in der Theorie, hadern jedoch mit der Umsetzung? Im Einzelcoaching helfen wir Ihnen, ein individuell auf Sie zugeschnittenes Stressmanagement zu entwickeln und erarbeiten gemeinsam Strategien, wie Sie selbst besser mit schwierigen Situationen umgehen können. Das Team von Mindful Business Life freut sich über eine Kontaktaufnahme: team@mindful-business-life.de   

Bleiben Sie gesund! 

Karin Bacher Consultants
Karl-Bührer-Str. 22
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Fon: +49 (0) 7231 4628 631
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