Führen in Zeiten des Wandels: Resilient und flexibel bleiben
Starke Führung zeigt sich in bewegten Zeiten. Erfahre, wie du mit Resilienz und Flexibilität dein Team durch Veränderung begleitest.
Manchmal merkt man es erst, wenn es schon zu spät ist: Der Nacken ist verspannt, die Schultern sind angespannt und der Rücken ist steif. Gerade im Büro passiert das schnell: Viel Sitzen, wenig Bewegung und dieser typische Moment, in dem wir uns unbewusst nach vorne beugen, weil der Bildschirm unsere volle Aufmerksamkeit fordert.
Die gute Nachricht: Du brauchst keine lange Pause oder ein aufwendiges Programm, um dich zu entspannen. Schon kleine Entspannungsübungen am Arbeitsplatz können helfen, wieder lockerer zu werden. Und viele davon funktionieren sogar direkt am Schreibtisch oder auf dem Bürostuhl.
Stress ist nicht nur ein „Kopfthema“. Er wirkt sich auf den ganzen Körper aus. Die Schultern sind hochgezogen, der Kiefer ist angespannt und die Gedanken rasen. Bleiben wir über Stunden im Anspannungsmodus, kostet uns das Energie, Konzentration und am Ende oft auch die Freude an der Arbeit.
Regelmäßige Entspannungsübungen im Büro können helfen:
1. Schulterlockerung:
Stress abschütteln in 30 Sekunden Wenn dein Körper „auf Alarm“ ist, sammeln sich Spannungen oft in den Schultern. Für einen Mini-Reset:
Diese Übung sorgt für schnelle Entlastung, besonders nach Meetings oder konzentrierten Phasen.
2. Die 4-7-8 Atemtechnik: Beruhigung auf Knopfdruck
Wenn dein Kopf rast oder du innerlich nervös bist, kann diese Übung wahre Wunder wirken.
So funktioniert’s:
Wiederhole das 4–8 Mal (je nachdem, wie es dir damit geht und wie du Zeit hast). Diese Atemtechnik bringt dein Nervensystem innerhalb kurzer Zeit in einen ruhigeren Modus.
3. Kiefer ausstreichen (Massage am Schreibtisch)
Stress zeigt sich oft dort, wo wir ihn kaum vermuten: im Kiefer. Gerade bei hoher Konzentration oder Zeitdruck passiert es schnell, dass wir „auf die Zähne beißen“, ohne es überhaupt zu merken.
Dies löst Spannung entlang des Kaumuskels.
4. Rücken- & Nacken-Reset am Bürostuhl: „Aufrichten & lösen“
Gerade langes Sitzen und der Blick zum Bildschirm führen oft dazu, dass wir uns unbewusst nach vorne ziehen. Diese Mini-Übung bringt dich wieder in eine entspanntere Haltung, ohne dass du aufstehen musst.
So geht’s:
Diese kleine Bewegung mobilisiert die Wirbelsäule, löst Spannung im oberen Rücken und entlastet den Nacken. Perfekt als kurzer Reset zwischen zwei Aufgaben.
Extra-Tipp: Düfte als Ruheanker im Büro
Wenn du deinem Kopf zusätzlich ein sanftes Entspannungssignal geben möchtest, können dezente Düfte eine schöne Unterstützung sein. Besonders angenehm sind zum Beispiel Lavendel oder Melisse – beruhigend, aber nicht zu schwer.
Bürotaugliche Möglichkeiten:
Wichtig: Bitte immer rücksichtsvoll dosieren. Gerade im Büro, wo andere Menschen Duft ganz unterschiedlich wahrnehmen.
Entspannung im Arbeitsalltag muss nicht kompliziert sein. Schon wenige Minuten zwischendurch können ausreichen, um den Körper zu lockern und den Kopf frei zu bekommen.
Wichtig: Du musst nicht alles auf einmal machen. Starte mit einer Übung, die dir guttut und wiederhole sie regelmäßig. Dein Körper wird es dir spürbar danken.
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